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31.12.2022/01.01.2023 | Sanitätsdienst in der Silvesternacht 2022/2023

Das Jahr 2022 hat sich vor kurem dem Ende entgegen geneigt und so stand wie in jedem Jahr das Silvesterfest ins Haus. Aufgrund der ausgerufenen Lockerungen der Politik in Bezug auf die Covid-19 Panedmie, sollte es bei diesem Jahreswechsel wieder mehr Feste und Feiern sowie mehr Feuerwerk geben.

Für das Silvesterfest 2022/2023 haben wir uns daher dazu entschlossen, dass wir einen Sanitätsdienst bereitstellen, welcher für die Bürger*innen auch über den Jahreswechsel hinweg im Einsatz ist.

Mehrere Helfer*innen der FAS haben am 31.12.2022 gegen 19:30 Uhr ihren Dienst begonnen. Ab ungefähr 20:00 Uhr waren unsere Kräfte dann zunächst im Stadtteil Leipzig-Stötteritz präsent, um eventuelle Hilfeleistungen vorzunehmen. Hier verlief es soweit ruhig und es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Mit fortschreitender Zeit verlegten unsere Kräfte in Richtung Connewitzer Kreuz, wo diese gegn 23:45 Uhr bereitstanden, um verletzten Personen während der Silvesternacht zu helfen. Bereits bei unserem Eintreffen haben sich mehrere hundert Personen am Connewitzer Kreuz aufgehalten und Pyrotechnik gezündet. Pünktlich zum 01.01.2023, um 00:00 Uhr begann dann ein massives Feuerwerk durch die um das Kreuz herumstehenden Personen, um das neue Jahr 2023 gebührend zu empfangen. Hierbei verlief das Geschehen weitestgehend friedlich und ohne Störungen. Kurzzeitig zog eine Spontandemonstration durch Connewitz, welche durch die Polizei jedoch sehr schnell gestoppt wurde.

Im späteren Verlauf errichteten einzelne Personen kleinere Barrikaden im Kreuzungsbereich und setzten diese in Brand. Hierbei wurden unter anderem Mülltonnen, Feuerwerksreste, Müll, Straßenabsperrungen sowie Einkaufswägen genutzt. Später landeten noch ein paar E-Roller im Feuer, deren Akkus sodann explodierten. Als die Flammen dann die Oberleitungen der Leipziger Verkehrsbetriebe erreichten, bestand eine potentielle Gefährungslage.

Indessen nahmen unsere Helfer*innen erste Hilfeleistungen bei anwesenden Personen vor.

Kurz darauf riegelten Einheiten der Bereitschaftspolizei Sachsen das Viertel geordnet ab und sogen dann mehrere Polizeiketten um das Connewitzer Kreuz herum. Dabei fuhren auch 2 Wasserwerfer und 1 Sonderwagen vor. Nach mehreren Ansagen löschte die Polizei mit dem Wasserwerfer die Barrikaden ab und beräumte diese mit dem Sonderwagen. Parallel warfen einige vermummte Personen mit Steinen und Flaschen auf die Polizist*innen, worauf hin es mehrere Festnahmen gab. Als wieder Ruhe einkehrte zog sich die Polizei langsam zurück.

Unsere Einsatzkräfte waren hierbei noch weiter im Bereich präsent und haben einige Hilfeliestungen vorgenommen.

Leider mussten wir auch feststellen, dass einige Personen unseren Helfer*innen nicht besonder wohlgesonnen waren. Zum Dienstende haben wir 2 Angriffe auf unsere Einsatzkräfte verzeichnen müssen. Beide Angriffe erfolten mittels pyrotechnischer Erzeugnisse. Ein Zwischenfall ereignete sich im Bereich Connewitzer Kreuz/Bornaische Straße, wo unsere Helfer*innen kurzzeitig verbal angegangen und mit Böllern beworfen wurden. Der zweite Zwischenfall ereignete sich im Bereich Connewitzer Kreuz/Arno-Nietzsche-Straße, wo wir mittels Pyrotechnik (mutmaßlich einer Rakete o. Ä.) beschossen wurden.

Trotz entsprechender Schutzkleidung, Sicherheitsschuhen sowie einem Helm kam es bei dem zweiten Angriff dazu, dass 1 Helfer der FAS durch die Pyrotechnik leicht verletzt wurde. Dies erschüttert uns zu tiefst.

Wir betonen an dieser Stelle nochmals, dass unsere Sanitäter*innen, wie auch alle weiteren Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW etc., da sind, um Personen in Not zu helfen. Es ist vollkommen unbegreiflich, warum es hier zu Angriffen auf eben diese Hilfskräfte kommt. Die Angriffe verurteilen wir aufs schärfste.

Unser Dank gilt all jenen Personen, welche sich vor Ort mit unseren Helfer*innen solidarisch zeigten und sich entschlossen gegen diese Angriffe stellten. Diese waren auch deutlich in der Überzahl.

Wir hoffen darauf, dass diese Angriffe nicht erneut vorkommen und man sich in Zukunft wieder darauf besinnt, dass wir lediglich zum Helfen vor Ort sind.

Gegen 06:30 Uhr am 01.01.2023 beendeten unsere Helfer*innen dann den Sanitätsdienst und konnten gegen 07:00 Uhr in den Feierabend gehen. Die Bereitschaft zu Silvester 2022/2023 wurde unsererseits mit 6 Hilfeleistungen abgeschlossen.

Wir wünschen allen Patient*innen gute Genesung sowie allen ein gesundes neues Jahr.


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13.12.2022 | Demosanitätsdienst zu "Verdächtig rechte Cops" zu #le1312

Am Dienstag, den 13.12.2022, fand die alljährliche polizeikritische Demonstration in Leipzig statt. In diesem Jahr lief sie unter dem Titel "Verdächtig rechte Cops - 1 Beruf, 1.000 Einzelfälle" und wurde von der Gruppe "Undogmatische Antifa Leipzig" veranstaltet. Die Demo wurde durch unseren Demosanitätsdienst entsprechend begleitet und abgesichert.

Die Versammlung begann um 19:00 Uhr am Johannisplatz mit einigen Redebeiträgen. Etwas später setzte sich der Aufzug in Bewegung, wurde jedoch nach wenigen Metern von der Polizei angehalten. Grund hierfür ist der Vorwurf von Vermummung einzelner Teilnehmer*innen sowie das nicht rechtmäßige Zünden von Pyrotechnik. Nach einiger Zeit konnte der Aufzug seinen Weg durch die Stadt fortsetzen.

An der Demonstration beteiligten sich ca. 450 Teilnehmer*innen. Die Demonstration zog bis zum Connewitzer Kreuz, wo diese dann beendet wurde. Es war ein sehr kraftvoller Aufzug, welcher unterwegs mehrmals kurzweilig angehalten wurde.

Der Dienst wurde gegen 23:45 Uhr durch unsere Einsatzkräfte beendet, da auch nach dem offiziellen Ende der Demonstration einige Hilfeleistungen auf uns warteten. Eine offene Auseinandersetzung mit der Polizei blieb in diesem Jahr aber aus. Dennoch haben unsere Helfer*innen am 13.12.2022 insgesamt 7 Hilfeleistungen durchgeführt. Darunter Patientenversorgungen, aber auch technische Hilfeleistungen.

An dem Demosanitätswachdienst waren 2+2 Demosanitäter*innen der FAS sowie 4 Demosanitäter*innen einer weiteren Gruppierung aus Leipzig beteiligt.


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12.12.2022 | Demosanitätsdienst zu "Gleich schlägt's 13:12" zu #le1212

Am Montag den 12.12.2022 fand in Leipzig die Demonstration "Gleich schlägt's 13:12" beginnend am Bayerischen Bahnhof statt. Diese Versammlung wurde durch unseren Demosanitätswachdienst abgesichert.

Die Versammlung diente als Auftakt zur Demonstation am 13.12.2022. Sie war klein aber verhältnismäßig kraftvoll und zog nach der Auftaktkundgebung durch die Stadt. Nach einiger Zeit vereinigte sie sich mit einer weiteren Demonstration der "Omas gegen Rechts Leipzig" zu einer gmeinsamen Versammlung.

Im Anschluss daran wurde der wöchentliche Aufzug der Querdenker*innen von der zuvor vereinigten Versammlung kritisch begleitet und stellte sich als Gegenprotest dar.

Der Einsatz verlief ohne größere Komplikationen und wurde mit 3 Hilfeleistungen beendet.



11.12.2022 | Ausbildungsdienst der FAS (Auftakt)

Am Wochenende des 10.12.2022 und 11.12.2022 haben wir mit einigen Helfer*innen der FAS einen weiteren Ausbildungs- und Übungsdienst veranstaltet.

Bei diesem Übungsdienst ging es im wesentlichen um medizinische Kenntnisse und das trainieren der Versorgung und Betreuung von Notfallpatienten. Hierzu haben wir verschiedene Fallbeispile nachgestellt und abgearbeitet. Diese wurden im Nachgang mit den beteiligten Helfer*innen ausführlich ausgewertet.

Zum Einsatz kamen hier unter anderem Übungskleidung, Kunstblut und Fake-Wunden, um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten und den Lerneffekt zu maximieren.

Diese beiden Ausbildungstage dienten sogleich als Vorbereitung auf anstehende Sanitätsdienste. Nach dem nun bald anstehenden Weihnachtsfest haben wir bereits mehrtägige Ausbildungs- und Übungsdienste angesetzt. Hierbei steht die Helfergrundausbildung Sanitätsdienst, ein Funklehrgang sowie diverse Einweisungen auf dem Plan. Im Anschluss daran werden diverse medizinische Trainings absolviert. Auf unsere Helfer*innen warten somit 5 Tage voller Ausbildung und Übung zum Jahresende. Zum Abschluss gibt es eine kleine interne Prüfung.

Damit dürften die Helfer*innen gut für den Bereitschaftsdienst zu Silvester vorbereitet sein.




18.08.2022 | Demosanitätswachdienst vom 15.08.2022 (#le1508)

Am Montag, dem 15.08.2022, fand im Stadtteilpark Rabet in Leipzig eine Versammlung statt, welche von der Organisation "CopWatch Leipzig" angemeldet wurden. Diese lief unter dem Motto "Gegen tödliche Polizeigewalt!" und bezieht sich unter anderem auf den Vorfall aus Dortmund, wo Polizist*innen einen 16-jährigen Jungen mit 5 Schüssen aus einer Maschinenpistole erschossen haben - einer von vier Fällen binnen einer einzigen Woche.

Die Versammlung, welche wir sanitätsdienstlich für den Veranstalter "CopWatch Leipzig" abgesichert haben, begann um 19:00 Uhr am Rabet. Hier wurden zunächst diverse Redebeiträge von den Organisator*innen und Teilnehmer*innen verlesen und den verstorbenen gedacht. Thematisiert wurden unter anderem strukturelle Probleme in der Polizei, fehlende neutrale Beschwerdestellen oder auch die fehlende psychosoziale Schulung von Beamt*innen, welche in Notlagen wie Suizidandrohungen eingesetzt werden.

Nachdem die Kundgebung beendet wurde ist die Versammlung kurz vor 20:00 Uhr zu einem Aufzug aufgebrochen, welche die Demo vom Rabet, über den Hauptbahnhof, den Augustusplatz über den Marktplatz bis hin zum Wilhelm-Leuschner-Platz gegenüber von der Polizeidienststelle in der Dimitroffstraße führte.

An der Demonstration nahmen ca. 400 Teilnehmer*innen, zumeist links orientiert, teil. Die Versammlung war einer der kraftvollsten und lautesten, welche es in den vergangen Wochen zu sehen gab.

Im Laufe der Demonstration wurde 1 Rauchtopf gezündet. Später folgten 2 Bengalos.

Dies nahm die Polizei zum Anlass, die Versammlung widerholt anzuhalten. Hier wurde versucht eventuelle Straftäter*innen herauszufiltern und abzufilmen. In diesen Situationen heizte sich die Stimmung bei den Teilnehmer*innen der Demo auf. Die Polizist*innen entschiedenen sich jedoch dazu nicht einzugreifen und die Versammlung weiterziehen zu lassen und die Abschlusskundgebung zu ermöglichen.

Wäre die Versammlung damit aber friedlich geendet, hätte dies aber auch die meisten gewundert. Einige Minuten nachdem die Teilnehmer*innen mit der Abreise begonnen haben, formierten sich die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei zu verschiedenen Gruppen und setzte einige Teilnehmer*innen fest. Anschließend wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die längste Maßnahme dauerte knapp 2 Stunden an.

Während dessen versuchten einzelne Polizeibeamt*innen auch unsere eingesetzten Demosanitäter*innen in Maßnahmen zu nehmen, ohne den Tatbestand zu eröffnen und die Rechtsgrundlage zu nennen. Im weiteren Verlaufe sollten die Personalien der beteiligten Demosanitäter*innen festgestellt werden. Nach etwas hin und herz wurde die Situation vorläufig geklärt und die Demosanitäter*innen entlassen. Einige Teilnehmer*innen der vorgehenden Versammlung standen unseren Helfer*innen während des Maßnahmenversuches solidarisch bei.

Im Anschluss begleiteten wir die Maßnahmen weiter, bis alle Teilnehmer*innen entlassen wurden. Sodann wurde unsererseits versucht eine erneute Klärung des Sachverhaltes bezüglich unserer Demosanitäter*innen vorzunehmen. Die beteiligten Polizist*innen waren jedoch sodann bereits nicht mehr vor Ort. Deren Kolleg*innen teilten uns sodann mit, dass sich die Angelegenheit nunmehr erledigt habe und keine Ansprüche gegen unsere Demosanitäter*innen bestehen würden.

Mit den meisten eingesetzten Polizist*innen war der Umgang jedoch jederzeit unproblematisch und freundlich. Somit ist es in der Regel auch unproblematisch im Einsatz eine neutrales Verhältnis gegenüber der Polizei zu wahren.

Gegen 23:30 Uhr konnte der Demosanitätsdienst dann beendet werden. Während der sanitätsdienstlichen Absicherung haben unsere eingesetzten Helfer*innen insgesamt 2 Patient*innen der Sichtungskategorie III (leicht) versorgt und anschließend vor Ort entlassen können.


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10.08.2022 | Demosanitätswachdienst am 08.08.2022

Wieder einmal haben unsere ehrenamtlichen Helfer*innen an einem Montag einen Demosanitätswachdienst abgehalten. Dieser fand am Montag, dem 08.08.2022 (#le0808) auf dem Augustusplatz in Leipzig statt.

Der Dienst begann für unsere Helfer*innen um 18:30 Uhr. Diesmal begann der Dienst jedoch nicht mit einer Demonstration sondern mit einem kleinen Techno Rave von "Dari and the Beast" sowie der Verlesung von Aufrufen.

Im späteren Verlauf des Geschehens, als sich ein Aufzug der Querdenkenbewegung auf dem Weg um den Innenstadtring in Leipzig machte, folgte der Gegenprotest diesem, um seinen Unmut über den montäglichen "Spaziergang" Ausdruck zu verleihen. Im Gegensatz zu #le0108 blieb es diesmal aber sehr ruhig - wohl auch, da die Polizei die Teilnehmer*innen des Gegenprotestes zu der Versammlung rund um #le0308 mit diversen Maßnahmen überzogen hat.

Davon abgesehen hat die Polizei diesmal entsprechend vorgesorgt und sich taktisch klug aufgestellt, um möglichen Störaktionen schnell entgegnen zu können. Ob dies bei den folgenden Versammlungen erneut gelingt bleibt abzuwarten.

Während des Aufzuges von Querdenker*innen und Teilnehmer*innen des Gegenprotestes wurden wir durch die Beamt*innen der Bereitschaftspolizei Sachsen zu einer hilflosen Person am Rande der Aufzugsstrecke alarmiert. Diese Person wurde durch unsere Demosanitäter*innen entsprechend untersucht und versorgt. Auf eigenen Wunsch hin konnte die Person nach Besserung aber vor Ort entlassen werden.

Erneut auf dem Augustusplatz angekommen, folgte sodann ein weiterer Techno Rave von "Dari and the Beast". Den Dienst konnten unsere Helfer*innen sodann um 21:45 Uhr beenden. Weitere Hilfeleistungen waren nicht notwendig.


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02.08.2022 | Demosanitätsdienst vom 01.08.2022 (#le0108)

Auch am Montag, dem 01.08.2022, waren unsere Demosanitäter*innen wieder im Einsatz. Diesmal zur Versammlungsabsicherung  nach dem Aufruf "Das Netzwerk wurde gerufen und es wird antworten" von dem Aktionsnetzwert Leipzig nimmt platz.

Der Dienst begann um 18:00 Uhr und endete um 22:00 Uhr - zzgl. der Vor- und Nachbereitungszeit.

Ebenfalls gab es im Anschluss an den Hauptprotest noch diverse Blockadeaktionen durch die Teilnehmer*innen des Gegenprotestes gegenüber dem am Montag in Leipzig üblichen Aufzug der Querdenker*innen. Hier gab es diverse Blockaden, welche oftmals auch durch die Polizei beräumt wurden.

Im Rahmen des Einsatzes gab es 7 Hilfeleistungen zu verzeichnen. Eine entsprechende Pressemitteilung zu dem Einsatz haben wir bereits veröffentlicht.


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25.07.2022 | Demosanitätsdienst zum Gegenprotest #le2507

Auch am Montag, dem 25.07.2022 fand, wie seit rund 2 1/2 Jahren üblich, in Leipzig eine Montagsdemonstration statt. Diese wurde auch heute wieder von einem entsprechenden Gegenprotest begleitet.

Das Versammlungsgeschehen begann gegen 19:00 Uhr am Augustusplatz in der Innenstadt von Leipzig. Anwesend waren nach groben Schätzungen unsererseits insgesamt ca. 100 Teilnehmer*innen.

Während der Protestzug über den Innenstadtring zog und seine Botschaften verbreitete, hat der Gegenprotest diesen Aufzug entsprechend begleitet und sich lautstark zur Wehr gesetzt und seinen Unmut über den Aufzug bekundet. Auf Höhe des Hauptbahnhofes kam es sodann zu einer Blockade durch die Teilnehmer*innen des Gegenprotestes, welche mehrere Minuten andauerte und den Protestzug wie beabsichtigt störte.

Unsere Demosanitäter*innen waren zur Absicherung des Gegenprotestes entsprechend vor Ort. Der Dienst verlief weitestgehend friedlich, kraftvoll und lautstark. Vereinzelt gab es kurzzeitige Maßnahmen der Polizeibeamt*innen. Auch diese wurden begleitet, bis die Aktivis*innen entsprechend entlassen wurden.

Der Dienst konnte gegen 21:00 Uhr am Augustusplatz ohne Hilfeleistungen beendet werden.

Unsere Helfer*innen nahmen sodann noch privat an der "Aftershow-Party" teil und unterhielten sich mit anwesenden Teilnehmer*innen und Journalist*innen. Im weiteren Verlauf kam es auf dem Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung, welche aus der Ferne verfolgt wurde. Die beteiligten Personen machten jedoch nicht den Anschein verletzt zu sein und baten unsere Helfer*innen auch nicht um eine Versorgung. Daher haben wir uns im weiteren Verlaufe aus Gründen des Eigenschutzes zurückgezogen. Etwa zu dieser Zeit traf sodann auch die Polizei ein, um die Lage zu klären.

Im Rahmen dessen erhielten wir noch eine Mitteilung, dass sich im Bereich des Augustusplatzes eine Person aufhalte, welche Hilfe benötigen würde. Daher haben wir weiter in Richtung des Augustusplatzes verlegt, um diesem Hinweis nachzugehen. Als wir vor Ort eingetroffen waren und die Situation entsprechend überprüft haben, kamen wir zu dem Entschluss, dass jedoch keine tatsächliche Hilfe notwendig ist. Sodann sind wir abschließend eingerückt.


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20.10.2022 | FAS Notfalltelefon im Dienst

Unsere ehrenamtlichen Helfer*innen geben auf Sanitätsdiensten sowie auf Demosanitätsdiensten jederzeit 100 %, um den Patient*innen bestmöglich zu helfen.

Jedoch gibt es hier einige Faktoren, welche unsere Hilfeleistung beeinträchtigen können. Dazu zählen zum Beispiel weitläufige oder unübersichtliche Veranstaltungsstätten, eine unterbrochene Sicht zwischen verschiedenen Einsatzabschnitten oder die Verfügbarkeit nur weniger Helfer*innen für eine Vielzahl an Teilnehmer*innen. All dies sorgt dafür, dass wir nicht jederzeit auf alle Notfälle in einer angemessenen Zeit reagieren können oder gar erst von diesen Kenntnis erlangen.

Ebenfalls kann es zu Verzögerungen kommen, wenn ein Notfall nicht zielgerichtet gemeldet wird und sodann erst intern an die richtige Stelle weitergeleitet werden muss.

Dem möchten wir entgegenwirken. Hierzu haben wir vor kurzem ein Notfalltelefon in Betrieb genommen. Dies wird von dem/der Einsatzleiter*in bzw. dem/der verantwortlichen Helfer*in bei einem Sanitätsdienst oder Demosanitätsdienst mitgeführt und für die Einsatzdauer aktiv geschaltet.

Wer einen Notfall bemerkt, kann uns über unsere Notrufnummer kontaktieren. Der bzw. die jeweils eingeteilte Helfer*in wird diesen FAS internen Notruf so schnell wie möglich entgegennehmen und gezielt Fragen stellen, um alle notwendigen Informationen und den Ort und die Art des Notfalls zu erlangen. Sodann kann das nächstgelegene Einsatzteam entsandt und werden und ggf. bereits telefonisch erste Tipps zur Vorversorgung bis zum Eintreffen unserer (Demo-)Sanitäter*innen gegeben werden. Dies sorgt für einen wesentlich flüssigeren und auch schnelleren Ablauf vor Ort.

Sofern wir das Notfalltelefon für einen Einsatz aktivieren, wird dies z. B. auf Twitter oder Instagram entsprechend mitgeteilt und auch die Notrufnummer nochmals beigefügt.

Das dieses Konzept funktioniert wurde in ersten Test unter Realbedingungen erst kürzlich bewiesen. Daher arbeiten wir daran, dieses Konzept demnächst weiter auszubauen und noch intensiver zu nutzen, um die Versorgungssicherheit für alle Betroffenen weiter zu steigern.

Sofern Sie also an einer Veranstaltung oder Versammlung teilnehmen, welche durch uns abgesichert wird und es ist gerade kein Einsatzteam in Ihrer direkten Nähe, so wählen Sie gern unsere interne Notrufnummer. Beachten Sie hierbei aber bitte, dass diese nur während unserer eigenen (Demo-)Sanitätsdienste verfügbar ist.




18.10.2022 | Demosanitätswachdienst zu #le1807

Am Montag, dem 18.07.2022, war es mal wieder soweit. In Leipzig fand erneut einer der seit rund 2 Jahren üblichen Montagsdemonstrationen statt. Hierzu gab es auch entsprechenden Gegenprotest, welcher die Demo begleitete.

Demonstrant*innen und Gegendemonstrant*innen versammelten sich in der Zeit von ca. 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Innenstadt und zogen über den Innenstadtring. Unsere Helfer*innen waren im Rahmen eines Demosanitätsdienstes vor Ort, um den Gegenprotest rund um #le1807 mit dem Motto "Alter Spalter! Querfront zersetzen Vol. 2" von 'LARA' abzusichern.

Die Teilnehmer*innen des Gegenprotestes haben die Hauptversammlung lautstark begleitet und zeitweise auch blockiert. Alles in allem verlief aber auch dieser Einsatz friedlich. Einige Gegendemonstrant*innen führten zeitweise sogar freundliche Gespräche mit anwesenden Polizist*innen. Auch gegenüber den Demosanitäter*innen verhielt sich die Polizei kooperativ.

Der Dienst konnte kurz vor 21:00 Uhr dann mit 2 kleineren Hilfeleistungen abgeschlossen werden.

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14.07.2022 | Sanitätswachdienst zu Schulsportwettkampf Floor- und Basketball

Am heutigen Tage haben wir den zweiten von der 16. Oberschule angeforderten Sanitätswachdienst abgeleistet.

Unsere Helfer*innen waren hier rund 5,5 Stunden im Einsatz für alle teilnehmen Schüler*innen und Lehrer*innen. Hintergrund war ein Schulsportevent in den Bereichen Basketball und Floorball nebst anschließender Siegerehrung.

Heute gab es, wie gestern auch, einen Med-Point im Veranstaltungsraum sowie eine Unfallhilfsstelle, welche an diesen angebunden ist. Wir haben in kürzester Zeit den ersten Sanitätsdienst aufgearbeitet und daraus unsere Lehren gezogen. Somit lief der zweite Sanitätsdienst am heutigen Tage auch wesentlich ruhiger und koordinierter ab.

Während des Dienstes haben wir 14 Hilfeleistungen verzeichnen können. Hiervon hatten wir 13 medizinische Versorgungen, teils nebst Einsatz von Tragetuch, Monitoring und co, sowie 1 technische Hilfeleistung. Von den 13 Patient*innen musste 1 Patient*in ins Krankenhaus verbracht werden.

Derzeit laufen die detaillierten Auswertungen zu dem Dienst, um auch in Zukunft entsprechend vorbereitet zu sein und unsere Sanitätsdienste stets weiter verbessern zu können.

Alle unseren Patient*innen, welche wir heute versorgt haben, wünschen wir eine schnelle Genesung.

 

Ebenso wollen wir auch heute nochmals allen beteiligten ehrenamtlichen Helfer*innen danken, welche uns auch bei diesem Dienst mit aller Kraft unterstützt und die Patient*innen nach bestem Wissen uns Gewissen versorgt haben.

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13.07.2022 | Erster offizieller Sanitätswachdienst - Schulsportevent

Am heutigen Tage haben unsere ehrenamtlichen Helfer*innen den ersten von zwei Sanitätsdiensten für die 16. Oberschule der Stadt Leipzig durchgeführt. Dieser stellt eigentlich den zweiten Sanitätsdienst für die FAS dar, aber zugleich den ersten offiziellen Sanitätsdienst. Trotz aller Komplikationen - Murphys Gesetz lässt grüßen - haben wir entsprechende Lösungen gefunden und blicken auf einen erfolgreichen Sanitätswachdienst zurück.

Gegenstand der Veranstaltung war ein Schulsportevent mit verschiedenen Ball- und Laufsportangeboten von TRIXITT in Form von aufblasbaren Modulen.

Wenn man Vor- und Nachbereitung rausrechnet, haben wir rund 5 Stunden Dienst gehabt. In dieser Zeit mussten unsere Helfer*innen gleich 22 Patient*innen versorgen. Ein einzelnen Fällen haben wir hierbei den Rettungsdienst nachgefordert, um die Patient*innen weiterführend zu versorgen und in ein Krankenhaus zu verbringen.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Patient*innen gute und vor allem auch schnelle Genesung. Zugleich danken wir allen Beteiligten Helfer*innen für ihren unermüdlichen Einsatz sowie die Unterstützung durch das Team von TRIXITT.

 




10.07.2022 | Erster Demosanitätsdienst zu #le1007

Am Sonntag, den 10.07.2022 fanden in Leipzig mehrere Versammlungen statt. Diese haben unsere ehrenamtlichen Helfer*innen im Rahmen eines Demosanitätsdienstes begleitet und medizinisch abgesichert. Unser Hauptaugenmerk lag hierbei klar auf der bzw. den Gegendemonstration(en), welche durch "LARA" (Leipzig Autonome Reptiloide Aktion) angemeldet wurde. Weitere Gruppen wie "Leipzig nimmt Platz" mobilisierten. Der Dienst dauerte von 13:15 Uhr bis 18:00 Uhr. In dieser Zeit haben unsere Helfer*innen eine Hilfeleistung vorgenommen. Alle Teilnehmer*innen konnten ohne größere Zwischenfälle an den Versammlungen teilnehmen.

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26.06.2022 | Wir sind online!

Es ist soweit - nach langer Zeit haben wir die grundlegenden Arbeiten an unseren Auftritten im Netz abgeschlossen. Jetzt haben wir endlich die grundlegenden Arbeiten abgeschlossen und unsere Auftritte veröffentlicht. Ab sofort sind wir offiziell tätig und stellen unsere Dienste zur Verfügung. Schauen Sie sich daher gern auf unseren Medien um. Ab dem heutigen Tage werden wir regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen. Wenn Sie einen (Demo-)Sanitätswachdienst benötigen, stehen wir Ihnen nunmehr auch offiziell zur Verfügung.

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